Virtuelle Influencer – Warum digitale Avatare das Marketing revolutionieren
- Saru Ru
- 22. Juni 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Juli 2025

Haben Sie schon einmal von einem Rapper gehört, der nur als 3D-Avatar existiert, oder einem Model, das zeitgleich auf 14 Laufstegen erscheint? Willkommen in der Welt der virtuellen Influencer. Was vor wenigen Jahren noch wie Science-Fiction klang, ist heute Teil der Marketing-Realität – und ein enormer Wachstumsmarkt.
Was macht virtuelle Influencer so spannend?
Virtuelle Influencer sind digitale Avatare, die für Marken sprechen oder eine eigene Community unterhalten. Anders als klassische „VTuber“ treten sie nicht nur als Content-Creator auf, sondern übernehmen echte Markenbotschafter-Rollen – hyperrealistisch oder bewusst stilisiert. Das Ergebnis: maximale kreative Freiheit bei kompletter Kontrolle über Erscheinungsbild, Timing und Storytelling.
Beispiele, die längst Realität sind
Name | Branche | Reichweite |
Lu do Magalu | Retail – Brasilien | 5,8 Mio IG - 14 Mio FB |
Lil Miquela | Fashion & Music | 3,1 Mio IG - 3,4 Mio TikTok |
FN Meka | Musik (Rap) | >10 Mio TikTok-Likes |
Diese Avatare posten, twittern, tanzen – und verdienen bereits Millionen durch Sponsoring und Merchandise.
Der nächste Schritt: Stars klonen
Die Elite World Group digitalisiert Top-Talente wie Cindy Crawford. Ihr Vorteil:
Omnipräsenz – ein Avatar kann gleichzeitig in New York shooten und in Paris defilieren.
Unendliche Lebenszeit – keine Jetlags, keine Krankheit, kein Altern.
Interaktive Fan-Erlebnisse – Follower shoppen virtuell mit ihrem Idol oder holen sich Styling-Tipps, ohne dass der Star real vor Ort sein muss.
Was bedeutet das für Marken?
Virtuelle Influencer sind die Eintrittskarte ins Metaversum. Unternehmen platzieren ihre Botschaften in immersiven Welten, ohne erst in teure virtuelle Immobilien investieren zu müssen. Die Bindung ist emotional: Fans folgen „Lebensgeschichten“, liken Posts und kaufen virtuelles wie physisches Merchandise.
Zukunftsausblick
Hyperrealistische 3D-Klone werden zum Standard; 2D-Figuren verschwinden.
Lizenz-Avatare von Schauspieler:innen können in Filmen spielen, ohne dass der echte Star ans Set muss.
KI-gesteuerte Persönlichkeiten interagieren autonom mit Fans und Marken.
Kurz: Die Verschmelzung von realen und digitalen Identitäten hat begonnen – und virtuelle Influencer sind erst der Anfang.




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